So werden Lademeter berechnet
Die Ladefläche eines Lkw ist 2,4 m breit. Ein Lademeter ist ein Meter Ladefläche in der Länge über diese volle Breite, also 2,4 m² Bodenfläche. Ware belegt Lademeter im Verhältnis zu ihrer Grundfläche:
ldm = L (m) · B (m) ÷ 2,4 · Anzahl Paletten ÷ Stapelfaktor
Frachtpflichtiges Gewicht = max(Bruttogewicht, ldm · kg je ldm)
Rechenbeispiel
20 Europaletten, nicht stapelbar, wiegen je 400 kg. Jede Palette belegt 1,2 × 0,8 ÷ 2,4 = 0,4 ldm, die Ladung also 8,0 ldm oder 59 % eines 13,6-m-Aufliegers. Bei 1.850 kg je ldm rechnet der Spediteur 14.800 kg ab, obwohl die Ladung nur 8.000 kg wiegt. Wären die Paletten 2-fach stapelbar, bräuchte die Ladung 4,0 ldm und würde mit 8.000 kg abgerechnet.
Lademeter je Palette
| Palette | Maß | ldm je Palette | Pro 13,6-m-Auflieger |
|---|---|---|---|
| Europalette (EPAL) | 120 × 80 cm | 0,40 | 33 |
| Industriepalette | 120 × 100 cm | 0,50 | 26 |
| Halbpalette | 80 × 60 cm | 0,20 | 66 |
Die letzte Spalte zeigt die praktische Anzahl auf einem Standard-Auflieger mit 13,6 × 2,48 m. Der Rechner gibt die rechnerische Obergrenze aus, die etwas höher liegt.
Übliche Fahrzeuge
- Sattelauflieger: 13,6 ldm, rund 24 t Nutzlast
- Wechselbrücke: 7,45 oder 7,82 ldm
- 7,5-Tonner: etwa 6 ldm, 2,5 bis 3 t Nutzlast
- Mega-Auflieger: 13,6 ldm mit 3 m Innenhöhe für Volumengut