So wird das Leck berechnet
Luft, die bei üblichem Betriebsdruck durch ein kleines Loch entweicht, erreicht im Loch Schallgeschwindigkeit. Der Luftstrom hängt dann nur noch von der Lochfläche und dem Druck im Netz ab:
ṁ = Cd · A · p0 · √(κ ÷ (R T)) · (2 ÷ (κ + 1))(κ+1)/(2(κ−1))
Verschwendete Leistung = Luftverlust (m³/min) · spezifische Leistung (kW je m³/min)
Der Rechner verwendet einen Ausflussbeiwert Cd von 0,9, Luft mit 20 °C und rechnet den Massenstrom in angesaugte Luft bei Atmosphärendruck um.
Was Lecks kosten
| Lochdurchmesser | Luftverlust bei 6 bar | Verschwendete Leistung | Kosten pro Jahr* |
|---|---|---|---|
| 1 mm | 1,0 l/s | 0,4 kW | ca. 600 € |
| 2 mm | 3,9 l/s | 1,5 kW | ca. 2.400 € |
| 3 mm | 8,7 l/s | 3,4 kW | ca. 5.500 € |
| 5 mm | 24 l/s | 9,5 kW | ca. 15.200 € |
| 10 mm | 97 l/s | 38 kW | ca. 60.700 € |
* 8.000 Stunden pro Jahr, 6,5 kW je m³/min, Strompreis 0,20 €/kWh. Echte Lecks sind selten runde Löcher; die Werte zeigen die Größenordnung.
Wo Lecks sitzen
- Schnellkupplungen und Schlauchanschlüsse
- Druckregler, Filter und Öler
- Kondensatableiter, die offen hängen
- Gewindeverbindungen und Flansche
- Alte Zylinder und Ventile an Maschinen
Eine Leckageortung mit Ultraschallgerät rechnet sich meist innerhalb weniger Wochen. Wiederholen Sie sie ein- bis zweimal im Jahr, weil ständig neue Lecks entstehen.