So wird die Pumpenleistung berechnet
Eine Pumpe hebt jede Sekunde eine Masse Flüssigkeit gegen eine Förderhöhe. Die Leistung, die sie dabei ins Medium bringt, ist:
Phyd = ρ · g · Q · H
PWelle = Phyd ÷ ηPumpe
Pel = PWelle ÷ ηMotor
- ρ
- Dichte des Mediums in kg/m³
- g
- 9,81 m/s²
- Q
- Förderstrom in m³/s (m³/h ÷ 3.600)
- H
- Förderhöhe in Metern
- η
- Wirkungsgrad von Pumpe und Motor
Rechenbeispiel
Eine Pumpe fördert 50 m³/h Wasser auf 30 m Förderhöhe. Die hydraulische Leistung beträgt 998 × 9,81 × 0,0139 × 30 = 4,08 kW. Bei 70 % Pumpenwirkungsgrad braucht die Welle 5,83 kW. Mit 15 % Reserve ist der nächste Normmotor 7,5 kW.
Die Förderhöhe bestimmen
- Geodätische Höhe: der Höhenunterschied zwischen Wasserspiegel auf der Saugseite und Auslauf.
- Druckhöhe: ein Druckunterschied zwischen den Behältern, umgerechnet in Meter (1 bar ≈ 10,2 m Wassersäule).
- Verlusthöhe: Reibung in Rohren, Bögen, Armaturen und Filtern. Sie wächst etwa mit dem Quadrat des Förderstroms.
Die Pumpe arbeitet im Schnittpunkt ihrer Kennlinie mit der Anlagenkennlinie. Nehmen Sie die Förderhöhe in diesem Punkt, nicht die maximale Förderhöhe vom Typenschild.
So wird die Motorgröße vorgeschlagen
Der Rechner schlägt auf die Wellenleistung bis 22 kW 15 % und darüber 10 % auf und wählt die nächste Größe der IEC-Normreihe: 0,37, 0,55, 0,75, 1,1, 1,5, 2,2, 3, 4, 5,5, 7,5, 11, 15, 18,5, 22, 30, 37, 45, 55, 75, 90 kW und größer. Wenn die Pumpe weiter rechts auf ihrer Kennlinie laufen kann, sollte die Leistung am Kennlinienende den Motor bestimmen.