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Stundenverrechnungssatz-Rechner für Handwerksbetriebe

Tragen Sie Lohn, Zuschläge und den Anteil der produktiven Stunden ein. Der Rechner zeigt, was eine Arbeitsstunde beim Kunden kosten muss.

€/h
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Arbeitgeberanteil Sozialversicherung, bezahlter Urlaub, Feiertage, Krankheit, Berufsgenossenschaft, Sonderzahlungen. Im Handwerk meist 70 bis 100 %.

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Anteil der bezahlten Anwesenheitszeit, die Sie beim Kunden abrechnen. Fahrzeit, Rüstzeit, Lager und Reparaturen gehören nicht dazu.

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Miete, Fahrzeuge, Werkzeug, Versicherungen, Büro, Geschäftsführung, bezogen auf die Lohnkosten.

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Stundenverrechnungssatz netto
– €/h
Brutto für Privatkunden
– €/h
Lohnkosten je produktive Stunde
– €/h
Selbstkosten je Stunde
– €/h

    So wird der Stundenverrechnungssatz berechnet

    Der Rechner nutzt die Zuschlagskalkulation, die im Handwerk am weitesten verbreitet ist. Ausgangspunkt ist der Bruttostundenlohn. Darauf kommen Schritt für Schritt die Kosten, die eine Stunde tatsächlich verursacht:

    Lohnkosten je produktive Stunde = Lohn · (1 + Lohnnebenkosten) ÷ Produktivität

    Selbstkosten = Lohnkosten · (1 + Gemeinkostenzuschlag)

    Verrechnungssatz netto = Selbstkosten · (1 + Gewinn und Wagnis)

    Rechenbeispiel

    Ein Geselle verdient 22 € brutto pro Stunde. Mit 80 % Lohnnebenkosten kostet seine bezahlte Stunde 39,60 €. Weil nur 80 % der Stunden beim Kunden abrechenbar sind, kostet jede abrechenbare Stunde 49,50 €. Mit 50 % Gemeinkosten sind es 74,25 € Selbstkosten, mit 10 % Gewinn und Wagnis 81,68 € netto. Privatkunden zahlen inklusive 19 % Mehrwertsteuer 97,20 €.

    Was in die Lohnnebenkosten gehört

    Weil die Ausfallzeiten bezahlt werden, ohne dass gearbeitet wird, landen viele Betriebe bei 70 bis 100 % Lohnnebenkosten auf den Stundenlohn.

    Produktivität ehrlich ansetzen

    Nicht jede bezahlte Stunde lässt sich dem Kunden berechnen. Fahrten zum Großhandel, Aufräumen der Werkstatt, Fahrzeugpflege und Nacharbeiten kosten Zeit. Schreiben Sie zwei Wochen lang mit, wie viele Stunden auf Kundenaufträge gehen. Viele Betriebe liegen zwischen 70 und 85 %.

    Gemeinkosten aus der Buchhaltung

    Den Gemeinkostenzuschlag finden Sie in Ihrer Gewinn- und Verlustrechnung. Summieren Sie alle Kosten außer Material und Löhnen der produktiven Mitarbeiter: Miete, Energie, Fahrzeuge, Werkzeug, Versicherungen, Büro, Steuerberater und das Gehalt der Geschäftsführung. Teilen Sie die Summe durch die Lohnkosten der produktiven Mitarbeiter.

    Fragen und Antworten

    Was ist ein Stundenverrechnungssatz?

    Der Betrag, den ein Betrieb für eine Arbeitsstunde eines Mitarbeiters in Rechnung stellt. Er deckt nicht nur den Lohn, sondern auch Lohnnebenkosten, nicht abrechenbare Zeiten, alle Betriebskosten und einen Gewinn.

    Wie hoch ist ein üblicher Stundenverrechnungssatz im Handwerk?

    Je nach Gewerk und Region liegen die Sätze meist zwischen 55 und 95 Euro netto. In Ballungsräumen und bei Spezialarbeiten auch darüber.

    Warum ist der Satz so viel höher als der Lohn?

    Auf jeden Euro Lohn kommen Sozialabgaben und bezahlte Ausfallzeiten. Dann ist nicht jede bezahlte Stunde abrechenbar, und Werkstatt, Fahrzeuge und Büro müssen mitbezahlt werden. Ein Faktor von 3 bis 4 auf den Bruttolohn ist deshalb normal.

    Wie bestimme ich meinen Gemeinkostenzuschlag?

    Teilen Sie die jährlichen Gemeinkosten aus der Buchhaltung durch die jährlichen Lohnkosten der produktiven Mitarbeiter. Ergibt das 0,5, beträgt der Zuschlag 50 %.

    Zuletzt geprüft: 2026-10-14. Die Ergebnisse sind Richtwerte für die Planung. Prüfen Sie sie, bevor Sie Auslegungs-, Kauf- oder Sicherheitsentscheidungen darauf stützen.